Kullamaa

Kullamaa

Die Burg Kullamaa wurde 1236 erstmalig erwähnt, als die Streitkräfte des Ordens 1234 die von Johannes de Lode, dem stellvertretenden Bischof von Ösel-Wiek an Stelle der altertümlichen Burg Kullamaa (Rohumägi) gegründete Feudalburg (Castrum Goldenbeke) eroberten.

Am Anfang des 14. Jahrhunderts errichtete die Familie Lode in Koluvere (vermutlich an derselben Stelle) eine große Turmburg mit viereckigem Grundriss. Die heutige Form des Schlosses und des Gutshofs Koluvere stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Das Schloss gehörte durch die Zeiten hindurch dem Bistum Ösel-Wiek, dem schwedischen Generalleutnant Fr. von Loewen, dem Favorit der russischen Kaiserin Katharina II. – Grigori Orlow und dem Feldmarschall Fr. W. von Buxhoevden.

Die Johanneskirche in Kullamaa wurde wahrscheinlich am Ende des 13. Jahrhunderts in der ursprünglichen Form fertig gestellt. Im Kirchgarten Kullamaa ist Estlands ältestes Radkreuz von 1621 von Interesse. Auf dem Kreuz steht geschrieben “Sitta Kodt MatZ”. Der Legende nach sammelte Mats Kot von Pferden, düngte mit diesem das Feld, baute kräftigen Roggen an und wurde zu einem reichen Mann. Es wird ebenso vermutet, dass die Schrift im küstenschwedischen Dialekt ist und bedeutet: "Hier ruht in Gottes Frieden Mats."

In der Kirche und auf dem Friedhof von Kullamaa sind mehrere bekannte und berühmte Leute begraben, darunter Auguste Karoline, Prinzessin von Württemberg, Bibelübersetzer und Literat Heinrich Göseken, Künstler Fr. Ludwig von Maydell, Komponist Rudolf Tobias, der berühmte Teilnehmer am gesellschaftlichen Leben Hans Habermann, Schauspieler Aare Laanemets, Musiker Rein Samet u.a.

Geheimnisvolle Waldpfade führen zum Moor Marimetsa und man entdeckt altertümliche Dorfstraßen. Kommen und entdecken Sie das goldene Land!

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